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ausser - Du hilfst ihm auf!

 

 

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Literaturecke

Wiesenbild

Für alle Bücherwürmer unter uns sind hier ein paar Ideen zu Lektüren, die sich dem Thema Depression annähern - meist mit dem Depression eigenen, ganz speziellen Humor.

 

Tobi Katze:

"Morgen ist leider auch noch ein Tag. Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet."

 

Ich habe mich und meinem damaligen Liebsten sehr oft wiedergefunden. Mein Buch ist mit Merkzettelchen gespickt.

Streckenweise wirklich lustig, gelegentlich bleibt einem auch das Lachen im Hals stecken.

 

Joachim Meyerhoff

"Wann wird es wieder so, wie es nie war".

 

Meyerhoff wächst als Sohn des Leiters der Psychiatrischen Klinik in Schleswig auf. Die Familie lebt auf dem Gelände der Psychiatrie und Meyerhoff erzählt von seiner Kindheit und Jugend in der "Anstalt". Jeder, der das Vergnügen hatte, eine kleine Auszeit bei den Alexianern zu haben, wird Parallelen finden. Das Buch ist manchmal nachdenklich, oft aber einfach zum schreien komisch.

 

Thomas Melle

"Die Welt im Rücken"

 

Der Autor leidet unter einer bipolaren Depression und lässt uns in seinem Werk an seinem Leben durch die verschiedenen Phasen seiner Krankheit teilhaben. Besonders, die Beschreibung des Erlebens seiner Manien sind extrem direkt, atemlos, erschreckend. Manchmal ist es so intensiv, dass man es kaum aushalten kann.

 

Willibert Pauels

"Wenn dir das Lachen vergeht"

 

Er ist als Büttenredner unter dem Namen "ne bergische Jung" bekannt und war lange Zeit als Diakon im bergischen Land tätig. In seinem Buch beschreibt er, wie seine Depressionserkrankung ihn zwang, seine eigenen Grenzen und Überforderungen wahrzunehmen. Dabei hat ihm seine Depression ein hartes Spiegelbild aufgezeigt, zum "immer gut drauf sein, als Karnevalist"  

 

Piet C. Kuiper

"Seelenfinsternis"

 

Ein in die 60er Jahre gekommener niederländischer Psychiater befürchtet, dass er zunehmend an Demenz erkrankt. Erst die Klinikeinweisung konfrontiert ihn mit der Diagnose "psychotische Depression". Aber auch da noch hält er an seiner Eigendiagnose fest. Es braucht geraume Zeit und viele stationäre Konfrontationen, bis er bereit ist, seine Erkrankung zu akzeptieren. In seinem Buch beschreibt er sehr differenziert und in klaren Worten, wie ihm die Menschen in der Klinik bei seiner Genesung halfen und wie hilfreich er die Psychotherapie und Maltherapie erfuhr.

 

 

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